Beginn
Di., 05.05.2026,
19:00 - 20:30 Uhr
Mitten in Recklinghausen befindet sich das 1956 eröffnete Ikonen-Museum mit der bedeutendsten Sammlung ostkirchlicher Kunst außerhalb der orthodoxen Länder, doch abgesehen von einem interessierten Fachpublikum sind Ikonen wegen ihrer oft merkwürdig anmutenden Bildsprache vielen Menschen weiterhin fremd. Im orthodoxen Christentum waren und sind sie dagegen omnipräsent. Ikonen sind „Fenster zum Himmel“ für die Gläubigen, durch Ikonen werden sowohl das Wirken Gottes auf Erden als auch die unsichtbare und mit dem menschlichen Verstand nicht fassbare überirdische Welt erfahrbar. Auf einer Ikone wird – gewissermaßen an der Schwelle zwischen Himmel und Erde – eine himmlisches Urbild als Abbild wiedergeben. Der reich bebilderte Vortrag führt in die grundlegenden Aspekte der Ikonenkunst ein und stellt die zugrundeliegende Bildauffassung, zentrale Funktionen und wesentliche Gestaltungsmerkmale von Ikonen vor.
Referent: Dr. Lutz Rickelt, Kustos des Ikonen-Museums Recklinghausen
Die Führung als 2. Teil der Veranstaltung findet am Samstag, den 09. Mai um 15:00 Uhr, im Ikonenmuseum statt. Dabei werden die Inhalte des Vortrags vom 05. Mai im im Ikonen-Museum vertieft. Dort werden wir am Objekt selbst schauen, wie Ikonen hergestellt wurden und wie sie zu uns sprechen. Die Anmeldung erfolgt durch die VHS (nicht einzeln buchbar).
Führung: Dr. Lutz Rickelt, Kustos des Ikonen-Museums Recklinghausen